Hunderte Euro Entschädigung stehen Ihnen bei Flugärger zu. Das Problem: Riesige Fluggast-Portale ("Flightright", "FairPlane" etc.) werben zwar mit schneller Hilfe, behalten im Erfolgsfall aber oft 30 bis 45 Prozent Ihres Geldes als Provision ein. Warum sollten Sie einem Portal 200 Euro schenken, für etwas, das Ihnen gesetzlich zusteht?
Nutzen Sie unseren kostenlosen Generator, um ein juristisch wasserdichtes Schreiben an Airlines zu erstellen. Sie schicken das PDF ab – das Geld landet komplett auf Ihrem Konto.
Redaktionell geprüft am: 05.05.2026
Wer mit Airlines fliegt und dabei von einer erheblichen Verspätung, einer Flugstreichung oder einer Überbuchung betroffen ist, profitiert vom wohl stärksten Verbraucherschutzgesetz Europas: Der Europäischen Fluggastrechteverordnung (EU 261/2004). Diese Verordnung zwingt Fluggesellschaften zu pauschalen Entschädigungszahlungen (Ausgleichszahlungen), die völlig unabhängig vom eigentlichen Ticketpreis sind. Selbst wenn Sie einen Billigflug für 30 Euro gebucht haben, stehen Ihnen bei einem Ausfall oft hunderte Euro zu.
Die Höhe der gesetzlichen Ausgleichszahlung richtet sich nicht nach der Dauer der Verspätung oder dem Ticketpreis, sondern ausschließlich nach der Flugdistanz (Streckenlänge):
Wichtig: Der Anspruch auf diese Zahlung entsteht bei einer Flugverspätung erst dann, wenn Sie mit mindestens 3 Stunden Verspätung am Endziel ankommen. Verspätet sich der Abflug um drei Stunden, der Pilot holt die Zeit aber in der Luft auf und landet nur mit 2 Stunden und 50 Minuten Verspätung, entfällt der Anspruch.
Wenn Sie Ihr Forderungsschreiben an Airlines senden, wird die Fluggesellschaft oft versuchen, sich auf sogenannte "außergewöhnliche Umstände" (Art. 5 Abs. 3 VO) herauszureden. Liegen solche vor, muss die Airline keine Entschädigung zahlen. Als Fluggast sollten Sie sich aber nicht blind abspeisen lassen, denn die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) ist hier sehr strikt.
Nach deutschem Recht haben Sie für die Geltendmachung enorm viel Zeit. Die Ansprüche aus der Fluggastrechteverordnung verjähren erst nach drei vollen Jahren, gerechnet ab dem Ende des Jahres, in dem der Flug stattfand (§ 195 BGB). Sie können also auch noch nachträglich Geld für alte Urlaubsreisen fordern.
Ganz klares Nein! Airlines versuchen oft, frustrierte Passagiere schnell am Flughafen mit Reisegutscheinen abzuspeisen, da dies das Unternehmen liquiditätsmäßig schont. Gemäß der EU-Verordnung haben Sie jedoch das absolute Recht auf eine Auszahlung der Entschädigung in bar oder per Überweisung.
Unabhängig von der Geld-Entschädigung muss Airlines Sie bei langen Wartezeiten am Flughafen versorgen. Das bedeutet: Kostenlose Mahlzeiten, Getränke und Telefonate. Verschiebt sich der Flug auf den nächsten Tag, muss die Airline eine Hotelübernachtung sowie den Transfer dorthin bezahlen. Heben Sie Kassenbons für Essen oder Taxis auf, wenn die Airline sich nicht darum gekümmert hat!
Unsere Ratgeber und Generatoren basieren auf der strikten Auswertung aktueller EU-Verordnungen (wie EG 261/2004), BGH-Urteilen und dem nationalen Reiserecht.
Sie werden von Marc (Projektleitung) & Team entwickelt, um Reisenden eine rechtssichere Durchsetzung gegenüber Airlines und Reiseveranstaltern zu ermöglichen.
Wichtiger Hinweis: Unsere Tools bieten Hilfe zur Selbsthilfe bei Flugverspätung, Hotelmängeln oder Zugausfällen. Sie ersetzen keine individuelle Rechtsberatung durch einen Anwalt.
Problem mit dem Flug, der Bahn oder dem Hotel?
Fix-My-Trip prüft in wenigen Schritten Ihren Anspruch auf Entschädigung, Ticket-Erstattung oder Reisepreisminderung.
Ein Service aus dem Netzwerk der Lotse-Portale.
💡 Fehler im Tool entdeckt? Da wir als automatisiertes Portal keine individuelle Rechtsberatung leisten, helfen Sie uns enorm, wenn Sie Bugs oder veraltete Anbieter melden: Feedback an unsere Zentrale senden.